©2019 Verein Trensport Braunwald (VTB)

Verein Trendsport Braunwald

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8784 Braunwald

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VEREIN  TRENDSPORT
BRAUNWALD (VTB)
 Erbauer und Betreiber der Braunwalder Klettersteige

Der VEREIN TRENDSPORT BRAUNWALD (VTB) wurde am 18. November 1998 gegründet.


Davor waren es unsere Pioniere, BERGFÜHRER RUEDI JENNY und HANSJÜRG KESSLER, die an der Leiteregg gegen 50 Plaisirrouten bohrten und so einen Klettergarten einrichteten. Ruedi Jenny hatte in dieser Zeit die Idee, einen Klettersteig zu erbauen. Die beiden entwickelten dann Ideen, für den Bau eines solchen Eisenweges. Ganze 5 Jahre "Kampf" brauchte es, bis Sie das Ganze in die Tat umsetzten konnten. Tourismus und Gemeinde lehnten damals das Projekt ab, mit der Begründung, dass ein solcher Steig keine Zukunft hätte. Damit konnte man auch keine finanzielle Hilfe erwarten. Daraus entstand der Gedanke, einen eigenen Verein zu Gründen, mit dem man Sponsoren suchte. Die 5 Jahre Überzeugungsarbeit, Vernetzung und Geduld haben sich schlussendlich mehr als gelohnt. Heute zählen wir pro Jahr (in den ca. 5 Sommermonaten) zwischen 8'000 bis 10'000 Begehungen.

Die Braunwalder Klettersteige waren bei ihrer Eröffnung die 3. Anlage dieser Art in der Schweiz. Sie setzte neue Massstäbe in Sachen Sicherheit.
Die Vermietung von Klettersteigausrüstungen vor Ort, beim Berghaus Gumen, gab es von Beginn an. Durch WALTI KESSLER wurde damit ein bis heute kaum erreichtes Serviceangebot für Klettersteige geschaffen. Dieses Angebot trägt viel zum Erfolg der Braunwalder Klettersteige bei.
Dieses einzigartige Angebot, "Klettersteig-Miematerial" vor Ort, ist aber auch nur dank einem grosszügigen Angebot von FRITZ TRÜMPI, Besitzer des Berggasthaus Gumen möglich. Das Angebot ist die Nutzung eines Raumes zum Betreiben einer Klettersteig-Vermietung beim Berggasthaus Gumen.

  • 1999 im Jahr nach der Vereinsgründung wurden dann die entsprechenden Stellen, wie Gemeindebehörde, Jagd- und Wildhut, Alpkorporation usw. angegangen und ins Boot geholt.
    Ebenso wurden die ersten Projekt-Berechnungen und konkrete Projekte angegangen. Es wurden Vorbereitungen für den Bau des ersten Abschnittes, Rundgang Leiteregg getroffen.

  • 2000 Leiteregg: In diesem Jahr wurde der Aufstieg ab Gumengrat zur Leiteregg gebaut. Für den Abstieg, zuerst am Wandfuss des vorderen Eggstockes entlang, entwickelte und baute Hansjürg Kessler zwei schwimmende Treppen. Die erste ganz oben der Wand entlang. Die zweite weiter unten über die sehr steile Bergwiese. Zuunterst wurden zur Überwindung von zwei Felspassagen, zwei Leitern montiert. Diese Arbeiten erledigt BERGFÜHRER HANS RAUNER, mit seiner Bauequipe. Dieses Team montierte auch sämtliche, die für Klettersteige üblichen Eisengriffe und Tritte. Schwierigkeitsgrad K3 schwierig.
    Zu- und Abstiegswege
    Für Zu und Abstiegswege über diese und auch die folgenden Etappen war jeweils FRANZ JÖHL, mit diversen Helfern vom Verein zuständig. Er organisierte und setzte auch Markierungen und Ruhebänke in diesen Bereichen.

  • 2001 Vorder und Mittler Eggstock mit CHARLOTTE-Bridge: Im zweiten Baujahr wurde der Rundgang ab Leiteregg zum vorderen und mittleren Eggstock, mit der Charlotte-Bridge gebaut. Die Auf- und Abstiege, mit der Stahlseilleiter am Schluss, montierte das Team von Hans Rauner. Freunde von ALBERT ROUX (ehemaliger Kassier vom VTB) aus Charlotte USA, finanzierten die Charlotte Bridge. Die Brücke wurde von Hansjürg Kessler konstruiert und mit seinem Team gebaut. Der Schwierigkeitsgrad dieser Route wird als schwierig K3 bewertet. Diese Route wird im Gegensatz zur Route Leiteregg, durch die Länge allerdings physisch recht viel strenger.

  • 2002 COLLTEX-Route zum Hinter Eggstock. Diese spektakuläre Route erstellte das Team von Hans Rauner. Die Finanzierung kam auch hier durch die Beziehung von Albert Roux zur Firma "Colltex" zustande. Colltex ist Hersteller der weltbekannten Steigfelle aus dem Glarnerland.
    MOTTO: Mit Colltex auch im Sommer steil bergauf.
    Die Route am hintern Eggstock wird als sehr (bis extrem) schwierig K5 taxiert.

  • 2003 GÖGGIHÜTTE und doppelte Führung Strickleiter: Die Schutzhütte auf dem Plateau des mittleren Eggstockes entwickelte und erbaute Hansürg Kessler. Die Hütte erlangte die Form aus der zu erwartenden Wind und Schneelasten. Die maximal mögliche Formatgrössen wurden auf Maschinen, der Holzbau AG Braunwald gefertigt. Ein weiterer Vorgabepunkt war die maximal mögliche Tragkraft des Hubschraubers, um die Hütte in nur zwei Rotationen zu transportierten.
    Auf Grund von Staubildungen an stark frequentierten Tagen, wird die Stahlseilleiter am Schluss des Abstieges seit 2003 doppelt geführt.

  • 2008 Seilpfosten mit Ankergelenken: Früher mussten die Seile im Herbst an Schnee-Exponierten Stellen aus allen Pfosten ausgezogen werden. Hansürg Kessler hat ein System entwickelt um die Pfosten mit einem Ankergelenk abzulegen und die Seile mittels Schraubmuttern zu lösen.
    So wurde das Öffnen und das Schliessen der Klettersteige im Frühling und Herbst von ehemals 12 bis 14 Manntagen auf 4 Manntage reduziert, was eine enorme Kostenminderung im Unterhalt nach sich zog.
    Im gleichen Jahr wurde auch ein Frequenzzähler auf der Leiteregg montiert. Es ergab in diesem, durchschnittlichen Sommer von Ende Juli bis Mitte Oktober, eine erstaunliche Zahl von 7000 Klettersteiggehern.
    Der Frequenzzähler wurde dann leider immer wieder Opfer von Blitzeinschlägen. Im 2020 wird er wieder montiert, sodass wir künftig wieder auf zählbare Resultate hoffen können.

  • 2009 Einsteiger- und Kinderklettersteig: an den Felsen, direkt oberhalb vom Berggasthaus Gumen wurde ein Einsteiger- und Kinderklettersteig gebaut. Eine kleine Runde, die in etwa 45 - 90 Minuten zu bewältigen ist. Schwierigkeitsgrad - schwierig K3.
    Empfohlenes Alter ab etwa 7 -8 Jahren. Voraussetzung ist absolute Schwindelfreiheit. Kinder dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen Personen, die für dieselben verantwortlich sind gehen. WICHTIG im Abstieg geht immer eine Erwachsene Person zuvorderst. Der Steig beginnt vom Gumen aus gesehen auf der linken Seite.
    Am hinteren Eggstock werden 2009 an unfallgefährdeten Stellen zusätzliche Griffe montiert.

  • 2010 Übungsanlage: direkt hinter dem Berghaus Gumen wird eine kleine Übungs- und Handhabungsanlage installiert. Die ist beliebt bei Gruppen, um das Umhängen der Karabiner zu üben.

  • 2015 Sanierung schwimmende Treppe: Im Winter 2015 wurde an der unteren schwimmenden Treppe im Abstieg der Leiteregg, durch Kriechschnee, die Treppe aus der Verankerung gerissen. Die Seile und Holzstuffen wurden vom Kriechschnee nach unten gespült. Das Ganze musste wieder neu aufgebaut werden. Hansjürg Kessler hat die bergseitige Befestigung der Seile jeweils mit einer 3-Punkte-Verankerung montiert.

  • 2016 Beschilderung: Zusätzliche und Neubeschilderung der Klettersteige.

  • 2017 Umgehungsvariante Kinderklettersteig: Da der Einsteigerklettersteig nach etwa einem Viertel Wegdistanz, mit K3 schwierig, für viele Geher jeweils Endstation bedeutete, wurde hier eine Umgehungsvariante geschaffen, die mit K2 mässig schwierig, nun für die meisten machbar ist. Weiter oben kommen die beiden Varianten wieder zusammen. Auch hier gilt aber nach wie vor, man muss schwindelfrei sein.

  • 2018 FRANZ SCHUMACHER GEDENKSTEIG: Der Routenverlauf im Abstieg der Leiteregg wurde geändert. Um wiederkehrendem Steinschlag aus dem Weg zu gehen, wurde am Ende des Abstiegs die untere schwimmende Treppe neu geführt. Sie führt zu einer neu erstellten Stahlseilleiter, am Schluss dieses Steiges. Aus dieser Änderung resultierte der Franz Schumacher Gedenksteig. Dieser Steig wurde durch die Familien Schumacher und Zweifel aus Braunwald, im Gedenken an Franz Schumacher-Herger selig finanziert.
    Franz Schumacher, beliebter Fuhrhalter und Taxiunternehmer in Braunwald, war ein Befürworter erster Stunde, unserer Klettersteige.

  • 2019 zweiter Aufstieg Leiteregg und Materialboxen: Was schon lange geplant ist, wird momentan (Stand Ende September 2019) durch ANDRÉ REITHEBUCH (techn. Leiter VTB) mit seinem Bauteam realisiert. Eine zweite schwierigere Aufstiegsvariante zum Leiteregg, um Staubildungen in diesem Bereich an Spitzentagen zu mindern.
    In diesem Jahr (allenfalls im Frühling 2020) werden auch Materialboxen an die verschiedenen Stellen der Routen geflogen und fix montiert. In diesen Boxen befindet sich diverses Material wie Schrauben, Muttern, Oesen, Klemmteile und so fort. Das erleichtert die Unterhaltsarbeiten für unsere Spezialisten. Diese können dann, bei einem nächsten mal Gehen, das Gebrauchte mitnehmen und die Boxen wieder vervollständigen.

VTB-VEREINSFÜHRUNG

Aktueller Vereins-Vorstand


Präsident:                               Hansjürg Kessler
Kassier:                                    Stefan Leisinger
Aktuar:                                     André Huser
Technischer Leiter:           André Reithebuch
Mitglied:                                   Franz Jöhl
Verbindung zu Bahnen:    Fritz Trümpi

Rechnungsrevisor:             Patrick Bühler

Ehemalige Mitwirkende in der Vereinsführung:
Barbara Marti, Hans Rauner, Albert Roux, Bruno Berto, Walti Kessler, Werner Hinnen
Gründungspräsident des VTB war Dr. Willy Jucker

Spender und Sponsoren gesucht und willkommen

INVESTITIONEN
Seit dem Beginn im Jahr 2000, bis jetzt hat der Verein Trendport Braunwald für Neubauten und Unterhalt für die Klettersteige in Braunwald rund 650'000 CHF investiert. Die Gelder sind zum Teil aus öffentlicher Hand. Jedoch mehr als 80% sind von Mitgliedern des Vereins sowie von Spendern und Sponsoren.

SPENDENKASSEN
Beim Berggasthaus Gumen, an der Ecke der Klettersteigvermietung ist eine Spendenkasse angebracht. Zudem hat es eine Kasse "BRÜCKENZOLL" nach der Charlotte Bridge. Eine Kasse ist auch beim Ausstieg nach dem Rundgang Leiteregg montiert.
Weitere Kassen sind auf den Routen vorgesehen und werden bei Gelegenheit montiert.
Oder überweisen sie eine Spende an unser Spendenkonto, siehe unten.

SPENDENAUFRUF an Klettersteiggeher
Die Benützung der Klettersteige ist gratis. Wir sind für Unterhalt und allfällige Ausbauten dringend auf Spendegelder angewiesen. Es gibt einige sehr gute Spender, das sehen wir jeweils beim leeren der Kassen. Die meisten Benützer spenden aber leider gar nichts. So hatten wir das absolute Spendentief  im Jahr 2015. Knappe 2'500 CHF resultierten aus den Kassen. Das sind keine 30 Rappen pro Person.
Wenn
Jede/r nur 2.00 CHF spendet, besser wären 5.00 CHF oder natürlich mehr, ergäbe das bei 8000 Klettersteiggeher pro Jahr mindestens 16'000 CH. Für Materialkosten und Unterhaltsarbeiten wenden wir durchschnittlich etwa 12'000 CHF im Jahr auf. Das kann schon mal nur 8'000 CHF sein. Es waren aber auch schon 18'000 CHF.

ROUTENSPONSOREN

An den Eggstöcken wären noch einige Projekte zu verwirklichen. Aber auch schon bestehende, namenlose Teilstücke können Private, Firmen oder Vereine erwerben und sich so eine eigene Route leisten. Interessierte Sponsoren melden sich beim

VereinTrendsportBraunwald 
Stefan Leisinger
Kassier VTB
Allmeindstrasse 7
8750 Glarus

SPENDENKONTO


Glarner Kantonalbank
Verein Trendsport Braunwald
8750 Glarus

Postkonto: 87-62-5

IBAN: CH71 0077 3801 0344 3260 3